Donnerstag, 17. Februar 2011

Menschen die Ihre Hilfe benötigen - eine Fotoreportage

Die Menschen auf den nachfolgenden Bildern sind von der Raja Foundation medizinisch behandelt und versorgt worden.


























Die nachfolgenden Kinder sind arme Farmerkinder, die von der Raja Foundation in die Pooja School aufgenommen und deren Familien nun versorgt werden.









Diese Frau wurde von der Straße geholt und ins Daddy Home gebracht.




Die nachfolgenden Menschen bekamen Nahrung, medizinische Versorgung und Kleidung von der Raja Foundation.










Ernährungsprogramm

Um die Raja Foundation befindet sich ein Garten und eine Farm. Mit dem dort angebauten Obst und Gemüse werden die Bewohner des Daddy Home ernährt. Außerdem werden die umliegenden Dörfer unterstützt indem die Raja Foundation das überschüssige Essen in die Dörfer bringt und Ernährungsprogramme und Nothilfe anbietet, um die Menschen die nichts zu essen haben zu ernähren.  Alle Bauern und Angestellten in Farm und Garten des Daddy Home entstammen außerdem der Kaste der Unberührbaren und entrinnen durch die Arbeit im Daddy Home der Armut und Perspektivlosigkeit. Sie haben fortan einen dauerhaften und gut bezahlten Arbeitsplatz, können sich selbst und ihre Familien ernähren und finden wieder einen Sinn im Leben.

Das politische Engagement der Raja Foundation

Die wichtigste Funktion der Politik besteht darin, die Menschen ruhig zu stellen. Die wichtigste Funktion der Menschen besteht darin, sich dieser Ruhe entgegenzustellen!

Die Raja Foundation ist außerdem politisch engagiert.  Durch viele kleine Schritte, versucht sie die politische Lage in Indien dauerhaft zu verändern und zu verbessern.  Die Raja Foundation setzt sich für die Durchsetzung der Menschenrechte und die Gleichberechtigung der Geschlechter ein, denn wie Pater Raja sagt: „Wenn man einen Mann ausbildet, sichert man seine Existenz, bildet man jedoch eine Frau aus so wird die Existenz der ganzen Familie gesichert da diese Frau ihr Wissen an alle Kinder und Enkelkinder der Familie weitergeben kann.‘‘ Also werden in der Raja Foundation alle Menschen gleichwertig behandelt und diese Gleichberechtigung verinnerlichen die Menschen die mit der Foundation in Berührung kommen und tragen sie dann weiter fort. Außerdem wird versucht für das Wohl und den Fortschritt der umliegenden Dörfern zu sorgen. Des Weiteren werden so viele Menschen wie möglich ausgebildet. Die Bildung hier ist nicht zensiert und das Denken der Menschen wird in keine bestimmte Richtung gelenkt. Die Menschen sollen zu freiem Denken erzogen werden. Sie sollen lernen selbst zu denken und sich ein eigenes Bild der politischen, wirtschaftlichen, religiösen oder zwischenmenschlichen Lage ihres Landes zu machen. So werden mehrere Sprachen unterrichtet, verschiedenste Zeitungen sind allgemein zugänglich und es werden sowohl die Feste der Christen als wie auch die der Hindus, Muslims und Buddhisten, gefeiert. Außerdem versucht die Raja Foundation der  in Indien leider weit verbreiteten Korruption entgegen zu wirken. Diese ist in Indien sehr tief verankert. Jede Kaste ist von ihr betroffen. Deshalb  bat mich Pater Raja Anfang Oktober nach Kadapa zu fahren und mich dort mit dem Gründer der Fernsehsendung ABN, Radha Krishna, zu treffen. Dieser Sender versucht in Andra Pradesh und ganz Indien auf die  Korruption aufmerksam zu machen und setzt sich außerdem für die Durchsetzung der Menschenrechte und der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ein. Ich fuhr also nach Kadapa und hatte die einmalige Gelegenheit diesen bewundernswerten Mann zu treffen. Wir unterhielten uns für 20 Minuten. Ich erzählte ihm von der Foundation und meiner Arbeit dort und stellte ihm Frage um Frage über die Art seiner Arbeit. Er war sehr zuvorkommend und geduldig und beantwortete Frage um Frage mit einem Lächeln auf den Lippen. Danach nahm ich an einer Pressekonferenz teil, in der Arbeiter, Politiker, Journalisten etc. aus ganz Andrah Pradesh über die Korruption in Indien debattierten. Es war eine hitzige und sehr anregende Debatte und ich würde gerne Details verraten, jedoch steht dies mir dies  leider nicht zu. Ich kann aber deutlich sagen, dass es sehr viele Menschen gibt die sich der Situation in Indien sehr genau bewusst sind und versuchen diese zu ändern; allen voran Pater Raja und die Raja Foundation. Ich bin davon überzeugt, dass wenn nur mehr Bewohner Indiens sich trauen würden für ihre Meinung einzustehen und sie öffentlich zu verkünden, sowie nach der Einhaltung der Gesetze und dem Ende der Korruption verlangen würden, wäre diesem sehr bald ein Ende gesetzt. Denn Korruption funktioniert nur, solange die Menschen diesen Umstand akzeptieren oder aus Angst, Unwissenheit, Mittellosigkeit oder Desinteresse, nicht gegen ihn vorgehen. Auch sie können dazu beitragen dass Indien liberaler, fairer und sicherer wird. Mit einer Spende oder der Übernahme einer Patenschaft können sie einem Mensch Bildung und somit den Weg zu eigenständigem und kritischen Denken, schenken. Denn wie Sie sicher wissen schafft ein kleiner Schritt in die richtige Richtung eine ganz neue Perspektive!

Bei Fragen und Anregungen können Sie sich jederzeit gerne unter luisatheresia@yahoo.de an mich wenden.

Spendendetails:
Raja foundation helfen und teilen
Volksbank Hohenzollern eG
BLZ 641 632 25
Konto Nr. 0393901009
IBAN DE58641632250393901009
BIC GENODES1VHZ


Projekte der Raja Foundation um die Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen

Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ermöglicht eine komplett neue Perspektive!

Damit die Daddy Home Familie sich dauerhaft erhalten bzw. selbst versorgen kann, wurden verschiedene Projekte ins Leben gerufen. Das erste Projekt, das ich genauer erklären möchte ist das Reisfeldprojekt. Jeden Tag werden im Daddy Home 60kg Reis benötigt. Um die jährlichen Kosten für diesen Reis zu senken und einen weiteren Schritt in Richtung Hilfe zur Selbsthilfe zu machen wurde das Reisfeldprojekt ins Leben gerufen. Zu diesem Zweck wurde ein Reisfeld gepachtet, das aus 16 Äckern besteht. Jährlich kann von jedem Feld ca. 750kg Reis geerntet werden. Um dieses Projekt langfristig zu erhalten werden jährlich ca. 5.500 Euro benötigt. Diese Kosten setzen sich zusammen aus: Den benötigten Arbeitern, dem Wasser, den Reissetzlingen, dem Dünger, der Pachtgebühr, den Arbeitsgeräten uvm. Von der Ernte können alle Bewohner des Daddy Home für ca. 200 Tage im Jahr versorgt werden. Außerdem entsteht als Nebenprodukt nahrhaftes und wichtiges Kraftfutter für Büffel, Kühe, Schafe und Ziegen. Diese Tiere sind wiederum für die medizinische Versorgung der HIV- und AIDS-Infizierten, zu der eine tägliche Milchration zählt, sehr wichtig. Dieses Projekt kann ohne ihre Spende jedoch nicht verwirklicht werden denn ohne das nötige Startkapital haben die Daddy Home Bewohner keine Möglichkeit die Äcker zu pachten und die nötigen Geräte zu kaufen.
Ein weiteres wichtiges Projekt stellt der Kauf eines ambulanten Krankenwagens dar. Das Daddy Home ist die Heimat vieler HIV-Infizierter und AIDS-Kranker. Diese haben durch das geschwächte Immunsystem  oft große gesundheitliche Probleme. Jeden Tag kann sich die gesundheitliche Verfassung aufs Neue  rapide ändern. Oft sind die Betroffenen so schwach, dass sie am Rande des Todes stehen, erholen sich dann wieder, nur um wiederum krank zu werden. Darum müssen sie ständig umsorgt und getröstet werden. Sie brauchen sehr viel Halt und Pflege. Außerdem ist es wichtig, dass ihnen die benötigten Medikamente zur Verfügung stehen und sie rechtzeitig behandelt werden. Aus diesem Grund möchte Pater Raja einen ambulanten Krankenwagen für das Daddy Home kaufen da die Kinder bis jetzt keine Möglichkeit haben bei Notfällen schnell ins Krankenhaus transportiert zu werden und dies oft lebenswichtig ist.                                                                                                                          
Die Raja Foundation versucht außerdem nicht nur das Daddy Home und die Pooja School sondern auch die Menschen aus den vielen kleinen und oft sehr, sehr armen Dörfern im Kadapa District im Süden Indiens zu unterstützen. Eine Idee Pater Rajas ist es  Büffel, Schafe, Ziegen und Hühner für die armen Dorfbewohner zu kaufen. So hätten die Menschen während des ganzen Jahres Arbeit und nicht nur in den drei Monaten des Monsun. Diese Tiere sollen dann dickgefüttert und vermehrt werden. So dass immer mehr Menschen sich von ihnen ernähren können und sogar einige Tiere zu besonderen Anlässen, geschlachtet werden können. Auch hier würde diese Investition der Armut der Menschen in den Dörfern entgegen wirken, zu deren Existenzsicherung beitragen und zahlreiche langfristige Arbeitsplätze schaffen. So hätten die Dorfbewohner ein langfristiges Projekt für dessen Erhalt sie zusammen halten und an einem Strang ziehen müssen. Dies würde abermals zur Überbrückung des Kastensystems und zur Gleichberechtigung der Geschlechter beitragen. Als Resultat hätten alle Zugang zu frischer und gesunder Milch und dem Fleisch der Tiere. Leider sind all diese Projekte ohne ihre Hilfe nicht durchführbar. Also bitte zeigen sie Mitgefühl und ermöglichen sie diesen Menschen den Schritt aus der Abhängigkeit. Mit Ihrer Spende können sie das Leben vieler Menschen sichern, bereichern und tiefgreifend ins Positive verändern.

Bei Fragen und Anregungen können Sie sich jederzeit gerne unter luisatheresia@yahoo.de an mich wenden!

Spendendetails: Raja foundation helfen und teilen
Volksbank Hohenzollern eG
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Konto Nr. 0393901009
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Die Kinder des Daddy Home

Auch die Kinder des Daddy Home haben alle die Möglichkeit zum Schulbesuch. Sie besuchen die Dorfschule in Mylavaram, da der Schulweg zur Pooja School mit dem Bus ca. eineinhalb Stunden dauert und der Tagesablauf der Kinder zu lang und anstrengend ist um jeden Tag insgesamt drei Stunden Bus zu fahren. 
Um 5 Uhr werden die Kinder des Daddy Home von mir geweckt.  Danach müssen sie Zähne putzen, duschen und ihren Schlafplatz aufräumen. Die Kinder schlafen alle auf Decken auf dem Boden. Nur die Schwerkranken des Daddy Home schlafen in Betten. Die Jungen haben ein Zimmer, die Mädchen eines und die Amori  ( die HIV-Infizierten und Aids-Kranken), auch. Alle Frauen, Männer und alte Menschen teilen sich ebenfalls  ein Zimmer. Um 6 Uhr gehen alle Kinder nach draußen um dort Yoga zu machen. Dies ist für die Kinder sehr wichtig, da sie so lernen sich zu konzentrieren, ihren Körper zu beherrschen und sich auf sinnvolle Weise auszupowern. Um 6.30 Uhr beginnt dann die Putzzeit der Kinder. Sie haben die Aufgabe den Schlafsaal und die WC-Anlagen aufzuräumen und zu putzen. Es ist sehr wichtig diese Aufgabe zu überwachen da viele Kinder sonst nicht gründlich putzen und da einige von ihnen sehr krank sind ist es extrem wichtig, dass der Schlafplatz, Toiletten und Duschen sauber sind so, dass die anderen Kinder sich nicht anstecken. Sehr kleine Kinder müssen während dieser Zeit Gartenarbeiten erledigen. Um 7 Uhr gibt es dann Frühstück. Alle Bewohner des Daddy Home versammeln sich im Innenhof auf dem Boden und ich teile dann zusammen mit Lakshmi, der Köchin, das Essen aus, nachdem die Kinder gebetet und sich die Hände gewaschen haben. Auch beim Essen gibt es klare Regeln da bei den vielen Bewohnern sonst Chaos ausbrechen würde. Die Ruhe wird durch ein Fingersystem gewahrt. Je nachdem was sie möchten heben sie einen bis vier Finger und warten dann bis ich zu ihnen komme. Nach dem Essen waschen die Kinder ihren Teller und um 8.15 Uhr gehen sie dann zur Schule. Die Schule ist eine Stunde Fußweg entfernt und die Kinder freuen sich immer sehr wenn man sie zur Schule begleitet. Ab neun ist dann Lernzeit für die Kleinen und die HIV-Infizierten die zu schwach sind um die Schule zu besuchen. Um 10.00 Uhr beginnt die Spielzeit der Kinder. Hier ist meiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die Kinder lieben Fang- und Rennspiele wie zum Beispiel „ steh Bock lauf Bock“ ebenso sehr wie Denk- oder Kartenspiele. Außerdem kann man mit den Kindern Malen, Singen, Tanzen, Geschichten erfinden und und und. Nach den Anstrengungen der Spielzeit beginnt für die Kinder um 11.00 Uhr die Schlafenszeit. Besonders die HIV-Infizierten sind oft sehr schwach und benötigen viel Ruhe und Schlaf. Aber auch für die anderen ist es wichtig sich auszuruhen da im Daddy Home oft einige Kinder Fieber haben und wenn die anderen angeschlagen sind stecken sie sich leicht an. In dieser Zeit hat man als Freiwilliger viele Möglichkeiten sich einzubringen. Man kann entweder in der Küche beim Zubereiten des Essens helfen oder im Garten. Außerdem nähe ich in dieser Zeit oft die alten und zerrissenen Kleider der Kinder. Um 13:00 Uhr läutet die Glocke zum Essen. In Indien ist es vor allem mittags sehr,  sehr heiß. Aus diesem Grund ziehen sich die meisten Daddy Home Bewohner nach dem Essen gewöhnlich zurück und ruhen sich, bis um ca. 16:00 Uhr aus, um der schwülen Hitze der Mittagsstunden zu entgehen. Dafür nutzen sie die etwas kühleren Abendstunden für die Garten- und Farmarbeit. Während alle sich ausruhen erledige ich die anstehende Büroarbeit.  Patenschaftslisten müssen ausgefüllt, Artikel geschrieben, Spendenläufe gestartet, Flyer Poster Briefe und ähnliches gestaltet werden. Um 16.00 Uhr beginnt erneut eine Spielphase in der sich die Kinder in aller Ruhe austoben können. In dieser Zeit hat man auch die Gelegenheit mit einigen Kindern ins Dorf zu laufen oder einen Ausflug an den See zu machen oä. . Ab fünf müssen sich alle Kinder erneut Duschen. Oft beginnt hier eine wilde Diskussion da viele Kinder ihr Handtuch oder ihre Seife nicht finden oder einfach nicht Duschen wollen. Hier ist es wichtig Autorität zu zeigen und streng zu bleiben egal welches süße Gesichtchen einen zu überzeugen versucht. Um 18:00 Uhr müssen die Kinder erneut aufräumen und danach lernen und um 19.00 Uhr gibt es Essen. Ab 19.30 werden  Hausaufgeben gemacht und für die Schule gelernt.  Auch hier brauchen sie geduldige und ausdauernde Hilfe und ab 21.00 Uhr müssen alle Kinder zu Bett gebracht werden. Die Kinder freuen sich hier über Gute-Nacht-Geschichten und Lieder. Spätestens um 22.30 Uhr wird es dann still im Daddy Home. Dann habe ich die Zeit meine Kleider zu waschen( von Hand natürlich;) und all das zu erledigen was für den nächsten Tag vorbereitet werden muss, was bei der Büroarbeit liegen geblieben ist oder ich versuche Gegenstände zu reparieren die kaputt gegangen oder beschädigt worden sind. Das Daddy Home versucht sich zudem komplett selbst zu versorgen. Alle Menschen die körperlich und geistig in der Lage dazu sind werden hier miteinbezogen. So sind einige für das Kochen, andere für das Nähen, wieder andere für Farm und Gartenarbeit usw. zuständig. Sie sehen also, dass alle Daddy Home Bewohner zusammen versuchen ein Programm der Hilfe zur Selbsthilfe zu schaffen. Doch noch ist dies leider ohne ihre Spenden nicht möglich da erst einmal die nötigen Mittel vorhanden sein müssen,( wie zum Beispiel genügend Medikamente, Betten für die älteren Menschen, einen Stall für die Tiere, ein Auto für Notfälle…) um wirklich einen Zirkel der Hilfe zur Selbsthilfe zu schaffen. Also bitte öffnen Sie ihr Herz und Helfen diesen Menschen. Denn hier macht selbst eine kleine Spende, die Sie kaum merken werden, einen großen Unterschied!

PS: Bei Fragen und Anregungen können Sie sich jederzeit unter www.luisatheresia@yahoo.de an mich wenden!

Spendendetails:
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Mittwoch, 16. Februar 2011

Projekt zur Hilfe HIV-Infizierter Schwangerer

HIV infizierte Schwangere/gesunde Babies

Das neue Projekt  der Raja Foundation mit den HIV infizierten Schwangeren soll folgende Ziele erreichen:

– völlige Rehabilitation der HIV Infizierten
– medizinische, psychologische und moralische Unterstützung
– beratende Dienstleistungen für die infizierten Schwangeren sowie für deren Familien
– schmerzlindernde Fürsorge der Opfer
– dauerhafte Fürsorge auch nach der Schwangerschaft
– völlige Aufklärung und systematische Bewusstseinsbildung der Menschen
– die Gesellschaft für das brennende Thema AIDS durch kulturelle Ereignisse zu
    interessieren              
– ein System und Programme zur Unterstützung entwickeln
– die Lebensqualität der HIV infizierten schwangeren Frauen und ihrer Familie verbessern
– Integration der HIV Infizierten in die restliche Gesellschaft
– Die nächste Generation vor AIDS bewahren

Dieses Projekt spricht die folgenden Gruppen an:

– HIV infizierte schwangere Frauen
– unschuldige Kinder, die vor HIV geschützt werden sollen
– Menschen aus der untersten Kasten (die Unantastbaren)
– Menschen, die unter der Armutsgrenze leben
– Familien, die der Gefahr des ungeschützten Geschlechtsverkehrs ausgesetzt sind
Name & Adresse der verantwortlichen Person

Mr. B. Chalapthi
Status: Chairman
Mylavaram Post – 516 439
Kadapa District
Andhra Pradesh State
India (South)
Telefon & Fax: 08560/273881
Handy: 0091 944 065 06 19
0091 810 605 80 81
E-Mail:  raja_foundation@yahoo.com

Luisa Schneider
Status: Auslandskorrespondenz

Lehmgrubenstr.22
72414 Rangendingen
Germany Europe

Telefon:  07471/82027
luisatheresia@yahoo.de

Name & Adresse des Projektsleiters

Raja Foundation Care and Share Charitable Trust
Mylavaram Post – 516 439
Kadapa District
Andhra Pradesh State
India (South)
Tel. & Fax: 08560 – 273881
Handy: 0091 944 065 06 19
0091 810 605 80 81
raja_foundation@yahoo.com

Der Geldtransfer kann direkt von Ihrer Bank zu unserer Bank in Indien erfolgen.

Kontodetails in Indien:
Kontoinhaber: Raja Foundation Care and Share Charitable Trust
Name der Bank: Corporation Bank (Mumbai)
Kontonummer: 400875085300
Swift BIC: CORPINBB

oder auf das Konto in Deutschland:
Kontoinhaber: Raja Foundation/ Helfen und Teilen
Name der Bank: Volksbank Hohenzollern e.G.
BLZ: 614 632 25
Kontonummer: 0393901009

Für weitere Informationen wenden Sie sich an mich:


luisatheresia@yahoo.de







Die Situation der Farmer in Südindien und die Hilfe der Raja Foundation für diese Menschen - eine Einführung

Indien ist mit 1,1 Milliarden, die groesste Demokratie der Welt. Die indische Bevoelkerung besteht aus 90% Hindus, 7% Muslimen und 3% Katholiken und Protestanten. Die Metropolen Indiens befinden sich in einer großen Entwicklungsphase. Den Menschen dort geht es nach und nach besser und sie haben zunehmend Zugang zu sauberem Trinkwasser, ausreichend Nahrung, Schulbildung und Berufsmöglichkeiten. Die ländlichen Regionen sind von dieser Entwicklung jedoch leider weitestgehend ausgeschlossen. Der Großteil der indischen Bevölkerung ist vor allem im Agragsektor tätig und lebt deshalb in den ländlichen Regionen. Hier leben nahezu alle Menschen unter der Armutsgrenze. Sie haben weder sauberes Trinkwasser noch ausreichend Nahrung. Die Raja Foundation agiert in den abgelegenden Bezirken des Kadapa Districts des Bundeslandes Andhra Pradesh im Süden Indiens. Dieses Gebiet Rayalaseema (Land der Steine); Abdul Kalam Nagal; Chowduru Village & Mandal; Proddatur ist sehr unterentwickelt und wird hauptsächlich von Menschen der untersten Kaste (den sogenannten Unberührbaren) bewohnt. Mehr als 60% der Bevölkerung des Kadapa Distrikts sind dieser Kaste zugehörig. In der indischen Kultur ist das Kastensystem, indem die Menschen aufgrund ihrer Vorfahren und ihres Berufs in verschiedene Kasten unterteilt werden, die von sehr angesehen bis unantasbar reichen, trotz offizieller Abschaffung und Verbots leider nach wie vor allgegenwärtig. Dieses so genannte Kastensytem beherrscht in Indien die Lebensweise und somit den Alltag der Menschen. Während es den Höherkastigen gut geht, kämpfen die Niederkastigen, die oft im Dienste der Hochkastigen stehen, um Ansehen, Gleichberechtigung und das blose Überleben. Die Kasten grenzen sich nach wie vor streng von einander ab und Hoch-und Niederkastige Menschen führen komplett verschiedene Leben. Zwischenkastige Freundschaften oder gar Ehen sind nahezu unmöglich. Die meisten Menschen der untersten Kasten besitzen kein eigenes Grundstück, sondern arbeiten für die reichen Landbesitzer. Auch die Sklaverei existiert noch immer in den verschiedensten Regionen. Der Lohn der Bauern ist minimal. Es ist ihnen nahezu unmöglich ihre Familie zu ernähren. Oft werden die Kinder zum Betteln geschickt, oder in die Metropolen gesandt in der Hoffnung, dass sie dort Arbeit finden und mit dem verdienten Geld ihre Familie retten und ihnen ein besseres Leben ermöglichen können. Häufig werden die Kinder jedoch auch verkauft oder in die Dienste höherkastiger Menschen geschickt um sie vor dem Hungertod zu bewahren und die restliche Familie zu retten. In Andra Pradesh, dem Staat in dem die Raja Foundation Fuß gefasst hat, gibt es viele kleine Dörfer. In diesen Dörfern ist die einzige Arbeit die es gibt, die Farm- und Gartenarbeit. Jedoch ist es in Andra Pradesh sehr heiß. Die Temperaturen erreichen im Sommer bis zu 55 °Celsius. Außerdem regnet es hier sehr wenig. Nur in der Regenzeit von September bis November fällt etwas Regen. Deshalb gibt es hier in Südindien auch nur eine Ernte pro Jahr. Nur während dieser drei Monate haben die Menschen in den Dörfern Arbeit, die restlichen neun Monate sind sie arbeitslos und kämpfen täglich ums Überleben. Aus diesem Grund beschloss Pater Raja die International Techno School in dieser kargen Gegend zu bauen, so dass den Farmerkindern eine gute Ausbildung ermöglicht und gleichzeitig die hier sehr verbreitete Kinderarbeit vermieden wird. Nur wenn die Kinder lesen und schreiben lernen und eine gute Ausbildung haben, haben sie die Möglichkeit der Armut zu entkommen. Gleichzeitig bringen sie Sicherheit und Bildung in ihre Dörfer, da sie nun anderen das Lesen und Schreiben beibringen können, wissen dass Kinderarbeit nicht gut ist und neben der Farm und Gartenarbeit auch andere Berufsmöglichkeiten haben. Damit verbessern die Kinder die Zukunft ihres Dorfes. Nur auf diesem Weg ist Hilfe zur Selbsthilfe möglich. Des Weiteren wird das Kastendenken überbrückt indem reiche ( also hochkastige) und arme ( niederkastige) Menschen zusammen zur Schule gehen. Dies hat die Raja Foundation dadurch ermöglicht, dass sie die beste Bildung anbietet, das größte Fächerangebot und die bestausgebildetsten Lehrer im weiten Umkreis um die hochkastigen Menschen davon zu überzeugen diese Schule zu wählen. Diese bezahlen dann Schulgeld und mit diesem wird den armen Kindern denen der Schulbesuch sonst verwehrt wäre  ermöglicht. Dazuhin erhalten sie die beste Schuldbildung die es im Kadapa Distrikt gibt und haben so die Möglichkeit der Armut zu entkommen und ihre Familien und Dörfer von der Perspektivlosigkeit zu befreien. Des Weiteren lernen die Hochkastigen schon in jungen Jahren dass das Kastensystem hinfällig ist indem sie komplett gleichberechtigt mit arm und reich zusammen unterrichtet werden. Es bilden sich zwischenkastige Freundschaften und der Lerneifer und Intellekt der Niederkastigen wird  schätzen gelernt.